Hinweise zum Probenversand

      Bevor Sie uns Proben senden, lesen Sie bitte sämtliche Hinweise auf diesen Seiten durch!

      Die jeweiligen Untersuchungsgebühren zahlen Sie bitte im Voraus an der Kasse.

      Einsendeformular
      Bitte drucken Sie dieses Einsendeformular pdf-Datei aus
      und fügen es komplett ausgefüllt der Sendung bei.
      Sie können die Datei entweder direkt öffnen
      oder mit der rechten Maustaste "Speichern unter..."
      und dann mit dem Adobe Reader öffnen.
      Alle Proben müssen gut verpackt sein und vor Beschädungen auf dem Postweg, insbesondere dem Austreten von Probenmaterial gesichert sein (Kunststoffgefäß mit Klebeband zukleben) . Proben sollten in einem festen Kunsstoffbehälter gefüllt sein und in einem gepolsterten und reißfesten Umschlag versandt werden. Formalinhaltige Gefäße müssen in einem zusätzlichen Kunsstoffbehälter mit saugfähigem Material verpackt sein.
      Auch Kotproben müssen so verpackt sein! Wenn ein normaler Briefumschlag verwendet wird, wird dieser auf dem Postweg in der Regel beschädigt und komt leer oder "bunt" an.
      Vermeiden Sie die Versendung an Freitagen und vor Feiertagen, sowie die Frankierung als "Warensendung" um die Verweildauer auf dem Postweg nicht unnötig zu verlängern.

      Auf Wunsch erhalten Sie von uns ein Set mit allem was Sie für den optimalen Versand benötigen.

      Kot- und Harnproben:
      Um ein sicheres Ergebnis bei einer Kotuntersuchung stellen zu können, muß das Probenmaterial qualitativ und quantitativ ausreichend sein. In wenigen Krümeln Kot, die von einem Stein abgekratzt worden sind, lassen sich zwar auch oft Parasitenstadien finden, bei einem negativen Befund, kann ein Befall aber nicht ausgeschlsosen werden. Je frischer eine Probe ist, umso mehr läßt sich damit anfangen. Die Probe sollte möglichst frei von Kontaminationen sein. Wasserschildkrötenkot sollte zum Beispiel nicht aus dem Aquarium gefischt werden, sondern das Tier kann zur Gewinnung einige Stunden in eine leere Kunststoffwanne gesetzt werden. Durch Separieren der Tiere läßt sich auch feststellen, von welchem Tier die Probe ist. Bei Tieren, die schon einige Monate zusammensitzen, spielt dies jedoch meist keine Rolle, da sich die Tiere innerhalb des Terrariums (mit Ausnahme weniger Parasitenarten) zwangsläufig gegenseitig anstecken. Hier kann auch eine Sammelprobe genommen werden. Hierbei darf die Gesamtkotmenge allerdings nicht zu groß sein (insgesamt ca. 1-2g). Besteht bei einem einzelnen Tier ein Infektionsverdacht, so sollte Kot nur von diesem Tier verwendet werden.
      Warme Bäder oder das Handling der Tiere kann einen Kotabsatz auslösen, so daß nicht unbedingt auf vertrockneteten Kot vom Vortag zurückgeriffen werden muß.
      Die Probe sollte schnell in ein kleines Kunststoffgefäß gefüllt werden. Auf saugfähiges Material (Küchentücher etc.) sollte verzichtet werden, da es die Probe austrocknet. Ein kleiner (!) Tropfen Wasser kann im Zweifelsfall hinzugefügt werden. Das nachträgliche Anfeuchten einer trockenen Probe oder aber das Zufügen einer größeren Menge Wasser ist nicht sinnvoll.
      Bei einer Harnuntersuchung sollte der Harn verwendet werden, nicht die weiße Harnsäure, die häufig als Klumpen oder Schleim ausgeschieden wird. Idealerweise wird der Harn jedoch erst kurz vor der Untersuchung aus dem Tier gewonnen.

      Das Ergebnis einer Kotuntersuchung ist nur im positiven Fall hundertprozentig sicher. Nicht alle Parasitenstadien werden ständig ausgeschieden und nicht in jeder Probe kann man alle Parasiten finden, die den Wirt gerade besiedeln. Eine wiederholte Untersuchung, auch zur Kontrolle eine Behandlungserfolges, ist immer sinnvoll. Ein idealer Zeitpunkt für routinemäßige Kotuntersuchungen wäre zum Beispiel vor einer Vergesellschaftung, einem Umsetzen in eine neues Terrarium oder Gehege und rechtzeitig vor der Winterruhe.
      Bitte verwenden Sie für Kotproben das Einsendeformular.

      Blutproben:
      Eine Blutentnahme hat durch einen Tierarzt zu erfolgen. Als Gerinnungshemmer eignet sich Heparin. Die Probe sollte schnellstmöglich versandt werden. Je größer die Probenmenge, um so höher die Wahrscheinlichkeit unveränderten Materials und somit genauerer Ergebnisse. Die Mindestmenge ist 0,1ml Vollblut.

      Tupferproben:
      Bei der Entnahme von Tupferproben ist dringend eine Fremdkontamination zu vermeiden. Die Tupfer sollten steril sein und für bakteriologische Untersuchungen in Nährmedium gesteckt, für andere Untersuchungen mit steriler NaCl-Lösung angefeuchtet werden.

      Tierkörper zur Sektion dürfen nicht eingefroren werden. Eine Untersuchung ist nur wenige Tage post mortem sinnvoll. Bitte melden Sie den Versand von Tierkörpern telefonisch an. Der Tierkörper sollte dicht verpackt sein und in einer Styroporbox mit Kühlakkus versandt werden. Fügen Sie einen möglichst ausführlichen Vorbericht bei.



      Beispiele schlechter Verpackung/Proben: Beispiele guter Verpackung/Proben: